Gelbrandmuräne in Koh Tao
Die Gelbrand‑Muräne (Gymnothorax flavimarginatus) ist ein großer, kräftiger Aal mit dunklem, gesprenkeltem Körper und einem markanten gelb‑grünen Schimmer entlang der Flossenränder.
Diese Räuber sind häufig an der HTMS Sattakut oder White Rock zu finden, wo sie ihren ausgeprägten Geruchssinn zum Jagen nachtaktiver Beute einsetzen.
Trotz ihres aggressiven Erscheinungsbildes beim Aufreißen des Mauls (was tatsächlich nur ihre Atemtechnik ist) sind sie gegenüber Tauchenden im Allgemeinen scheu, sofern sie nicht provoziert werden oder ein Nest verteidigen.
Alles über die Gelbrand-Muräne auf Koh Tao
Gelbrand-Muränen wirken für Taucher zwar einschüchternd, sind aber wie alle Muränen sehr scheu und verbringen den Tag meist versteckt.

Wo man die Gelbrand-Muräne auf Koh Tao findet
Gelbrand–Muränen sieht man vorwiegend an Koh Tao Tauchplätzen mit vielen Korallen oder Felsen, die Verstecke bieten.
Vorkommen: Twin Peaks, White Rock, Mango Bay, Japanese Gardens sowie tiefere Plätze wie Southwest Pinnacle und Sail Rock.
Wie man die Gelbrand-Muräne erkennt
Die Gelbrand-Muräne wird häufig mit der Weißaugen-Muräne verwechselt, unterscheidet sich jedoch deutlich: Sie hat eine kürzere Schnauze und einen kompakten Kopf.
Auffällig sind bernsteinfarbene Augen; der Kopf ist meist violett–braun, das übrige, schlanke Körperband geht in ein geflecktes Gelb–Grün mit braunen Punkten über.

Ausgezeichneter Geruchssinn
Die Gelbrand-Muräne kann bis etwa 120 cm lang werden und trägt nahe den Kiemen einen charakteristischen schwarzen Fleck seitlich am Kopf.
Wie die meisten Muränen hat auch die Gelbrand-Muräne ein schwaches Sehvermögen, und ihr Maul liegt sehr nah an den Augen.
Ihr Sehvermögen ist schwach, daher kompensiert sie das durch zwei ausgeprägte Nasenöffnungen, mit denen sie Verletzungen oder verendete Fische gut erschnüffelt — ideal als Riff-Reiniger.
Merkmale & Verhalten der Gelbrand-Muräne
Gelbrand-Muränen sind strikt Carnivor: Sie fressen Fische, Tintenfische und Krebstiere.
Während viele Muränen nachtaktiv jagen, kann die Gelbrand-Muräne auch tagsüber aktiv sein und mit ihrem guten Geruchssinn nach Beute suchen, die Schutz am Riff sucht.
Weibchen legen Zehntausende Eier, betreuen diese aber nicht; die Eier treiben mit Strömungen und werden oft Beute anderer Meeresbewohner.

Interessante Fakten zur Gelbrand-Muräne
Gelbrand-Muränen haben wenige natürliche Fressfeinde; ihre schleimige Hautbeschichtung macht sie für Fischerei unattraktiv.
Der Schleim erhöht die Hydrodynamik und hilft beim Formen von Sandhöhlen unter Korallen und Felsen.
Wie andere Muränen besitzen sie zwei Kiefer-Systeme: äußere Kiefer mit nach hinten gerichteten, scharfen Zähnen und das zweite, vorstellbare Pharyngeal Gebiss.
Beim Beutefang hält der äußere Kiefer die Beute, während das Pharyngeal Gebiss vorstellt, beißt und die Beute in den Rachen zieht.

